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Tennishalle Lütjensee

Die Tennishalle ist vorübergehend geschlossen!

Wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona Pandemie ist unsere Halle vorübergehend außer Betrieb. Wir bitten um Verständnis.

Was Besucher über uns sagen:

Super Halle. Sehr gepflegte Plätze. Hat Spaß gemacht!

Christian G.

Tolle Angebote, sehr nette und aufmerksame Trainer. Sehr zu empfehlen.

Jacqueline E.

Top Halle.

Tim S.

Unser Newsfeed

Ein Interview mit unserem neuen Trainer Zeljko Foris

Zeljko Foris ist der neue Cheftrainer der Tennishalle Lütjensee. Mehr Jugendliche für den leistungsorientierten Tennissport zu gewinnen, sieht der 60 Jahre alte gebürtige Kroaten als eine seiner vorrangigen Aufgaben. Im Gespräch gibt der Inhaber der Trainer-B-Lizenz Einblick in seinen Alltag als Tennistrainer und erzählt, warum er sich mit viel Leidenschaft der neuen
Herausforderung stellt.

Gleich zu Beginn des Gesprächs hast du dich als „Tennisverrückten“ geoutet, was meinst du damit?


Genau so, wie ich es gesagt habe (lacht). Der Tennissport ist seit vielen Jahrzehnten ein ungemein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Ich liebe und lebe den Tennissport in vollen Zügen. Wäre dem nicht so, könnte ich mit 60 Jahren wohl kaum noch immer als Spieler aktiv sein.

Als Jugendlicher warst du unter anderem kroatischer Vizemeister. Bevor du Anfang der 1990er- Jahre nach Deutschland gekommen bist, hast du mit deinem damaligen Verein sogar den Aufstieg in die Erste Bundesliga geschafft, nie aber selbst im Oberhaus gespielt.

Das stimmt. Direkt im Anschluss an den Aufstieg sind wir mit der Familie nach Deutschland gezogen. Auch wenn ich mit dem TC Osijek gern in der Ersten Liga gespielt hätte, war die Entscheidung genau die richtige.


Nach deinen Engagements sowohl als Trainer als auch als Spieler bei TC Rot-Weiß Sinsheim, Tennisclub Blau-Weiß Schwetzigen und TC Herford hast Du vor sechs Jahren in Hamburg eine neue Heimat gefunden. Wie kam es dazu?

Unsere Tochter Maja absolvierte 2014 in Hamburg an der Stage School eine Ausbildung zur Musicaldarstellerin. Durch Zufall las ich eine Anzeige vom TSV Duwo 08, der für seine Tennisabteilung einen neuen Cheftrainer suchte. Meine Frau Silvija und ich waren sofort Feuer und Flamme, da wir durch den Wechsel in der Nähe unserer Tochter sein konnten.

Während deiner langjährigen Laufbahn als Trainer lag dir die Arbeit mit Jugendlichen immer besonders am Herzen. 

Auf jeden Fall. In meiner Zeit als Trainer von BW Schwetzingen war ich gleichzeitig auch als Honorartrainer für den Badischen Tennisverband aus Leimen tätig und durfte dort mit vielen sehr talentierten Jugendlichen zusammenarbeiten.

Als Vereinstrainer hast du mehrere Landes- und Bezirksmeistertitel gewonnen. Aber auch als Spieler konntest du viele Erfolge feiern. An welche Momente denkst du gern zurück?

Sicherlich an die beiden Titelgewinne im Einzel bei den Badischen Meisterschaften und den Erfolg im Doppel. Mit der Mannschaft wurde ich zudem jeweils einmal Badischer und einmal Westfälischer Meister. Als Senior spielte ich einige Jahre in der Regionalliga – und damit in
Deutschlands höchster Spielklasse bei den Senioren. Meine beste Platzierung in der Deutschen Rangliste bei den Senioren war damals Platz acht, in der Badischen Rangliste stand ich sogar eine Zeit lang auf Rang eins.


Was reizt dich an der neuen Herausforderung in Lütjensee, auch wenn du Duwo 08 an einigen Tagen in der Woche weiterhin treu bleibst?


Es ist meine ungebrochene Motivation, mein ungestillter Hunger, etwas zu bewegen. Die Hallenbetreiberin Elke Ring Lual habe ich als einen Menschen mit Visionen kennengelernt, als jemanden, mit dem ich gemeinsam viel erreichen kann. Unsere gemeinsame Priorität liegt dabei auf der Förderung des leistungsorientierten Tennissports im Jugendbereich, auch wenn der Breitensport die gleiche Aufmerksamkeit verdient. Auf jeden Fall darf der
Spaß am Tennissport nicht zu kurz kommen – ohne ihn stößt man schnell an seine Grenzen.

Der Trainingsaufbau für Kinder und jugendliche Einsteiger entspricht der innovativen Trainingsmethode Play&Stay des Deutschen Tennis Bundes. Was kann man sich darunter vorstellen?


Unterschiedliche Ball- Schläger- und Platzgrößen sorgen beim Einstieg in den Tennissport für mehr Spaß und schnelle erste Erfolgserlebnisse. Langsamere Bälle in Kombination mit größeren Schlägern und kleineren Tennisfeldern bieten eine bessere Kontrolle. Ein großer Ball ist gut 75 Prozent langsamer als ein herkömmliche Tennisball, Anfänger erzielen somit einen schnelleren und wirksameren Lernerfolg.

Saisonstart der Australian Open

Endlich ist es wieder soweit! Nach einem ziemlich chaotischen Jahr steht nun der Termin für die Australian Open fest – mit drei Wochen Verspätung durch die Corona-Pandemie. Das erste Highlight der Männer findet zwischen dem 8. und 21. Februar in Melbourne statt. Für die Frauen ist bisher noch kein Termin für die Qualifikationsturniere bekannt.
Die Saison beginnt Corona bedingt früher. Sie wird bereits zwischen dem 5. und 13. Januar mit zwei ATP-Turnieren in Delray Beach in den USA und auch in Antalya in der Türkei eröffnet.
Aber nicht nur zeitlich wurden die Australian Open verlegt, sondern auch räumlich. Die ersten Australian-Open-Qualifikationen werden vom 10. bis 13. Januar in der Hauptstadt Doha in Katar ausgetragen. Durch die strengen Quarantäne-Auflagen in Australien werden die Profi-Spieler und Betreuer zwischen dem 15. und 17. Januar einreisen und sich direkt in die 14-tägige Quarantäne begeben. Zur Vorbereitung starten die Turniere Melbourne 1 und Melbourne 2 zwischen dem 31. Januar und 6. Februar nach der Qualifikation.
Der weltbekannte Teamwettbewerb mit zwei Einzeln und einem Doppel pro Partie steigt anschließend zwischen dem 1. und 5. Februar in der Hauptstadt Melbourne.
Bedauerlicherweise wurden die Rio Open in Brasilien auf einen noch unbekannten Termin verlegt. Leider wurden auch Turniere wie das ASB Classic in Auckland auf Neuseeland, die Maharashtra Open in Indien sowie die bekannten New-York Open abgesagt.
Nach den langen Vorbereitungen und Qualifikationen gehen die Australian Open dann zwischen dem 8. bis 21. Februar in Melbourne los.
Wir können also nur hoffen, dass uns die Corona-Pandemie nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht…